Sinnvolle, hochwertige 3D-Digitalisierung historischen Kulturguts niederschwellig zugänglich gemacht.
Digitalisierung wird gerade im kulturellen und historischen Kontext oft als Allheilmittel verstanden, das alle Probleme mit der Erhaltung historischen Kulturguts lösen kann. Problematisch wird dies, wenn die Nutzbarkeit der entstehenden Digitalisate nicht von vornherein mitbedacht wird. Das Resultat ist oft ein teurer und aufwendiger Digitalisierungsprozess, dessen Ergebnisse unzugänglich und ungenutzt bleiben.
Die Idee des ModelForge-Projekts ist es daher, Digitalisierung von historischem Kulturgut von vorneherein in einem gesellschaftlich nutzbaren Kontext zu denken. Dieser Philosophie folgend entwickeln wir unser Verfahren so, dass es niederschwellig und kosteneffizient zugänglich ist und unsere Modelle von Anfang an für verschiedenste Zwecke einsetzbar sind.
Damit generieren unsere Digitalisate und Modelle nicht nur echten Mehrwert. Da wir den gesamten Arbeitsvorgang selbst durchführen und auf modernste, innovative Technologien setzen, ist unser Verfahren gerade für lokales Kulturgut geeignet.

Unsere Modelle.
Wir haben unser Digitalisierungs- und Modellierungsverfahren soweit entwickelt, dass wir es mit zwei historischen Bauwerken erproben und verfeinern konnten.
Das Kavalier Dalwigk
Der historische Festungsbau in der Bayerischen Stadt Ingolstadt hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Wir konnten das Gebäude scannen und daraus ein Modell erstellen, das die Überlegenheit fotogrammetrischer Erfassung und das Potenzial modularer Modellierung zeigt.


Die Alte Burg
Eine mittelalterliche Burgruine bei Neuburg an der Donau. Beinahe vergessen stand sie hoch über der Donau, bis sich letztes Jahr einige engagierte Neuburger ihrer annahmen und sie jetzt pflegen und erforschen. Der Scanprozess war herausfordernd. Doch das Ergebnis zeigt die Plastizität unserer Modelle, die jetzt die Forschung unterstützen.
